der Anruf und was darauf folgte…

Kurz vor 19 Uhr haben wir uns vor dem Treffpunkt auf der Karte eingefunden. In der Telefonkabine ist ein Handy versteckt.

Um Punkt 19 Uhr mit dem Glockenschlag klingelt das Handy und spielt uns folgenden Text ab:

Video

Der Text scheint mit jeder Schleife schwerer verständlich zu werden und wir haben Schwierigkeiten, die Strassenangabe richtig zu verstehen. Dennoch marschieren wir Richtung Annenstrasse los, in der Hoffnung dort eine Hausnummer 36 2 zu finden sowie eine grüne Tür. Das Pärchen, welches zuletzt zu unserer Gruppe gestossen ist, benimmt sich merkwürdig. Die beiden streiten sich und er möchte wohl lieber gar nicht teilnehmen an dem Event. Wir finden die Adresse und stossen sogleich auf die bekannten Phobiekarten an der grossen, grünen Tür – die Mysophobie scheint uns hier zu erwarten. Die Tür ist offen und so begeben wir uns alle tief hinunter ins dunkle Kellergewölbe. Ein, zwei Kerzen brennen, der Rest wird nur durch unsere Handys und Taschenlampen, Fahrrad- und Blitzlichter erleuchtet. Schön schaurig ist die Stimmung und die Stimmen hallen durch den grossen Raum und die davon abzweigenden Gänge und Räume. Auf dem Boden ist mit Kreide „der Herr deiner Angst geschrieben“. Wir finden Kopien von einem Zeitungsartikel. Plötzlich herrscht Tumult – die Frau von dem komischen Pärchen hat uns offenbar fluchtartig verlassen und wir sind eingesperrt. Der Typ erklärt uns, er sei lediglich ein Studienkollege und hätte sich zum Mitkommen überreden lassen-eine Handynummer hätte er auch nicht von ihr. Wir stöbern weiter und suchen nach einem anderen Ausgang. Auf dem Boden liegt immer mal wieder Müll, ein dreckiges Handtuch, mehrere Klos, zerschlissene Sofas.. Dann endlich öffnet eine Frau die Tür. Sie sei die Besitzerin und hätte mitbekommen(?), dass sich Leute in dem Keller befinden würden. So bugsiert sie uns schnell auf die Strasse zurück und schliesst hinter sich ab. Wir begutachten das Gebäude noch ein wenig von aussen, studieren den Zeitungsartikel und als die Nachbarn uns zunehmend argwöhnisch beobachten, lösen wir die Runde für heute auf. Eindrücklich wars!

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