Wie alles endet…

Heute findet also alles ein Ende. Der Herr der Angst lädt uns zu einer Vernissage ein. Das Rätsel dazu hat er uns mit der vorletzten Karte auf Anxiferum zukommen lassen. 15:30 am 31.03.2012 sollen wir uns an der Binnenalster einfinden. Können wir Christin noch retten? Werden wir herausfinden, wer der Herr unserer Angst ist?

Die Vorzeichen stehen schlecht – das Hamburger Wetter wechselt von Schnee zu Nieselregen zu Sonne und dazwischen weht ständig ein stürmischer Wind.

der Anfang

der Anfang

Ich treffe an der Lombardsbrücke auf die ersten ARGenten. Wir suchen auf der Brücke und unter der Brücke, lassen uns dabei von Enten beobachten und finden keine Spur. Auch Jonas Zerr stößt mit Begleitung zu uns. Dann endlich kommt der hilfreiche Hinweis – ein Obdachloser hat einen Beutel, den er uns gegen eine angemessene Spende überlässt.

Hier ist das Öffnen des Beutels zu sehen  – Vielen Dank an Voltron!

Der Herr der Angst eröffnet uns, dass der ultimative Countdown auf Anxiferum um 19:15 zu Ende geht. Bis dahin müssen wir uns beeilen, um Christin retten zu können. Er schickt uns zum Bismarck Denkmal, wo wir einen Clown suchen sollen.

Zunächst sind wir auch da etwas blind, bis wir das kleine Kinderzelt entdecken können, wo offensichtlich ein Clown (Video – danke an Ninharp) drin sitzt. Er ist nicht erfreut, so viele Erwachsene zu sehen, wartet er doch auf Kinder und wirft daher mit Bällen nach uns. Trotzdem lässt er uns in sein mit Bällen voll gestopftes Zelt schauen, wo wir auch den nächsten Hinweis finden.

Die Karte Haemophobia, ein QR Code und zwei Schlüssel weisen uns den weiteren Weg an die Reimerstwiete. Der QR Code, wie auch diejenigen, die noch folgen werden, ergänzen die Aufzeichnungen von Freiligrath und seinen grausamen „Expositionstherapien“. Aber in den Videos sind auch kurz Kartenausschnitte zu erkennen, die später noch ganz elmentar werden sollen. Nicht umsonst hat der Herr der Angst uns darauf hingewiesen die Hilfe der ARGenten zu Hause in Anspruch zu nehmen.

Ein verlasseses Gebäude erwartet uns an der nächsten Position. Mit Hilfe der Schlüssel bahnen wir uns einen Weg durchs Innere. Durch endlose Flure und leere Zimmer suchen wir nach weiteren Hinweisen. Eine Spur von blauen, roten und gelben Pfeilen und Kreuzen lotst uns langsam zu den versteckten Hinweisen. So muss Ninharp tief in eine Badewanne voll Blut greifen, um den ersten Hinweis herauszufischen. Ein neuer QR Code und ein Plan des Gebäudes, welcher uns zum nächsten Hinweis führen soll. Hinter einer Tür hören wir dann auch Geräusche und betreten einen Raum, in dem ein Beamer eine sich schnell bewegenden Menschenmasse zeigt – wir sind bei der Sociophobia angelangt. Die Wände sind voll geschrieben mit unbekannten Namen und das Stimmengwewirr erfüllt den Raum. Danach folgen wir den Pfeilen in die Tiefgarage, wo uns Dunkelheit und polternde Geräusche erwarten. Freiligrath hat in seinem Video zur Dunkelheit dieses Untergeschoss festgehalten. Hier unten erwartet uns ein neuer Beutel mit Geld. Der Herr der Angst sagt, er hätte es bei Christin gefunden – es werde uns wohl besser dienen, um Christin noch vor Ablauf des Ultimatums retten zu können. Das ist auch dringend nötig, denn die nächsten Koordinaten leiten uns nach Stellingen und wir sind weit entfernt davon. So sprintet eine Gruppe los, um zum Privatauto zu  gelangen, während der Rest von uns versucht, zwei Taxis zu ergattern. Unser Taxifahrer tritt auch gleich aufs Gas, als er hört, dass es um Leben und Tod geht und so treffen wir um ca. 18:40 am Farnholmweg in Stellingen ein.

Die Karte lotst uns in ein Waldstück, wo wir in einer Röhre den nächsten Beutel finden. Laut Koordinaten müsste die nächste Fundestelle etwa 100m weiter weg sein. Inzwischen sind alle der richtigen Stelle angekommen und wir suchen verzweifelt nach den entscheidenen Hinweisen – die Uhr tickt und wir können einfach nichts finden. 19:15 stehen wir etwas verloren in dem Waldstück und denken, wir müssen Christin bereits verloren geben. Endlich kommt dier erlösenden Nachricht aus dem Forum – der Herr der Angst hat in seiner unendlichen Gnade unser Ultimatum bis 20 Uhr verlängert und teilt uns eine neue Adresse mit – Bahrenfelder Strasse 159, 5. Stock.

Wieder rasen wir los, allerdings ohne viel Hoffnung, es ist schon kurz vor 20 Uhr und wir müssen wieder quer durch die Stadt. Ein Teil von uns fährt wieder mit dem Auto zurück, währenddem wir anderen Bus und Bahn nehmen und in Altona angekommen schnellstmöglich Richtung Bahrenfelder Strasse 159 losmarschieren.

Ernüchterung – diese Adresse scheint so nicht zu existieren – die Autotruppe hat bereits die Alternative – das Gebäude unter der Nr. 169 inspiziert, da es dort auch 5 Stockwerke hat und eine Psychologiepraxis ist da passenderweise auch zu finden. Wieder benötigen wir die Hilfe aus Chat und Forum, wo uns bestätigt wird, dass sich der Herr der Angst wohl tatsächlich verschrieben hat. Also nochmal ab in den 5.Stock, wo wir den Schlüssel zur Praxis unter der Bodenmatte finden. In der Praxis ist niemand mehr und wir finden einen leeren Sitzungsraum vor, aus welchem uns Gelächter entgegenkommt. Freiligrath berichtet von seiner „Therapie“ der Gelotophobie.

Wir sind alle inzwischen ganz schön geschafft und befürchten das Schlimmste. Endlich ist der Moment gekommen, wo die ARGenten zu Hause uns mittels des neuen QR-Codes die letzte Koordinate nennen können. Wir sollen in die Schützenstrasse 3 – Google Maps zeigt uns an, dass wir uns ca. 10 Minuten davon entfernt befinden – es ist kurz vor 21 Uhr und wir geben unser Bestes, schnellstmöglich an die angegebene Adresse zu gelangen.

Wieder einmal treffen wir auf ein dunkles, verlassenes, leeres Gebäude, doch diesmal treffen wir auch auf das Ende der Geschichte. Aus einem Innenhof heraus gelangen wir in einen Keller – ANGST steht da mit Folterwerkzeugen und Blut geschrieben. Ein mp3-Player spielt uns dann vor, was wir schon seit Längerem fürchten  – wir haben es nicht geschafft, Christin ist tot. Der Herr der Angst zollt uns dennoch seinen Respekt und meint, dass wir wieder von ihm hören werden.

das Ende

das Ende

Erschöpft und ernüchtert verlassen wir das gruselige Gebäude und werden oben von zwei Herren in Empfang genommen, die uns aus der Spielebene in die Metaebene des Abends holen.

Tja – der Herr der Angst hat gesiegt, aber dennoch sind wir alle ganz begeistert von den Erlebnissen des Tages. Von der Schützenstrasse holen uns Taxis ab, die uns zum Eiskeller in Altona fahren, wo vor 50 Minuten die Lesung von Stephan M. Rothers „Herr der Angst“ begonnen hat. Noch einmal steigen wir also die Treppen in einen Keller hinunter, um endlich was Erfreulicheres als Blut und Phobiekarten vorzufinden. Die VM-People und Hauptkommissar Ole Hartung alias Stephan M. Rother begrüßen uns überschwänglich und wir stürzen uns nach dem anstrengendenn Tag aufs Buffet und die Getränke.

Als Überraschung erhalten wir dann noch eine kleine Privatlesung von Stephan, da wir es ja nicht pünktlich zum 21 Uhr Termin geschafft haben. Und oben drauf gibt es für uns ARGenten ein Plakat der Lesung sowie ein signiertes Exemplar von „Herr deiner Angst“!

Herzlichen Dank an Stephan M. Rother, die Organisatoren und Puppet Master und vor allem an meine großartigen Mitspieler – es hat sehr viel Spaß mit euch gemacht – hoffentlich auf ein nächstes Mal!

Checkmaid

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Ein Gedanke zu „Wie alles endet…

  1. Pingback: Herr Deiner Angst – PM-Chat | ARG-Reporter

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